Donnerstag, 6. August 2009

Baugrundstücke

Zwei mögliche Grundstücke wurden zwischenzeitlich in Betracht gezogen. Klotz2014 erwartet eine Zuteilung seitens des Senats in den nächsten Monaten. Grundsätzlich ist man von beiden Plänen recht angetan weshalb die letztendliche Entscheidung nur über Detailfragen gefällt wird.

1. Reiherstieg-Hauptdeich
Das Gebiet um den Reiherstieg auf der Veddel liegt bereits seit Jahren brach und wird bisher nur für wenig attraktive Sekundäraktivitäten genutzt. Die Bauingineure von Klotz2014 haben auf einem Areal von einigen hundert Quadratmetern Belastungsproben im Boden installiert. Da das Grundgestein hier bereits in einer Tiefe von etwas über 30 Metern beginnt wäre es zu verschmerzen, wenn ein Objekt von der Größe des Klotzes entsprechend einsänke.
Für den Bauplatz am Reiherstieg spricht die Aufwertung der umliegenden Gebiete. Allerdings gilt es, die relativ schlechte Verkehrsanbindung zu beachten. Aus diesem Grund wurden bereits Sondierungsgespräche mit dem HVV und dem Hamburger Senat angestrebt, um über einen weiteren Ausbau der bis dahin fertig gestellten Linie U4 zu verhandeln.

2. Heiligengeistfeld
Da auf dem Heiligengeistfeld schon seit Jahrzehnten ein Schwerbelastungskörper existiert ist klar, dass dieses Gelände für den Bau des Klotzes ideal ist. Aufgrund seiner Abmessungen müssten die umliegenden Stadtgebiete St. Pauli, Karoviertel und Sternschanze leicht modifiziert werden. Für die Bewohner der abzureißenden Häuserzeilen werden neue, attrative Wohngebiete vor den Toren der Stadt erbaut, die in Architektur und Funktionalität an die neue Nutzung der alten Viertel erinnern.
Aufgrund der guten Verkehrsanbindung müssten keinerlei infrastrukturelle Veränderungen vorgenommen werden. Sollte das Gästeaufkommen allerdings zu hoch werden, wäre der Bau eines neuen innerstädtischen Rings in Erwägung zu ziehen.

(Der Schwerbelastungskörper auf dem Heiligengeistfeld)

Von einem Bau außerhalb der Stadt sieht das Projekt Klotz2014 derart ab, da dies die gewünschten Touristenströme von der Hansestadt abhalten könnte.

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